Amazon erweitert die Funktionen für Markeninhaber in Europa: Virtuelle Bundles ermöglichen es, bis zu 25 komplementäre FBA-ASINs einer registrierten Marke auf einer gemeinsamen Detailseite zu bündeln — ohne physische Vorverpackung. Verfügbar ab 16. Dezember 2025 in den europäischen Stores, ausschließlich für Brand Owner mit Brand-Representative-Rolle. Die Bundle-ASIN erhält ein eigenes organisches Ranking und ist kompatibel mit Sponsored Ads, Coupons und A+ Content.
Was müssen Seller & Vendoren beachten?
Bundles strategisch statt preisgetrieben einsetzen: Da es keine Gebührenerleichterungen gibt, sollten virtuelle Bundles gezielt zur Abbildung klarer Use-Cases wie Sets, Routinen oder Anwendungslogiken genutzt werden. Ziel ist es, den Warenkorbwert und die Conversion Rate zu steigern, nicht kurzfristig über Rabatte zu skalieren. Bundles sollten daher inhaltlich schlüssig sein und einen klaren Mehrwert gegenüber Einzelkäufen kommunizieren.
Registrierung notwendig: Um Virtual Bundles zu erstellen, ist eine Registrierung als Markeninhaber in der Brand Registry zwingend erforderlich. Sicherstellen, dass alle ASINs deiner Marke gehören, um von dieser Funktion profitieren zu können.
Bundles aktiv in Kampagnen und Content integrieren: Virtuelle Bundles sind voll werbe- und dealfähig und sollten bewusst in Sponsored Ads, Coupons und A+ Content eingebunden werden. Besonders effektiv ist der Einsatz für Retargeting von Bestandskunden oder zur Einführung neuer ASINs. Langfristig lassen sich so Bewertungen auf Bundle-Ebene aufbauen und zusätzliche Touchpoints auf der Detailseite schaffen.