Amazon weitet den Versand durch Amazon-Export auf mehr als 175 neue Zielländer aus. Der Rollout erfolgt schrittweise über 30 Tage und betrifft alle Seller, die den FBA-Export bereits aktiv nutzen.
Bestehende FBA-Export-Nutzer erhalten die neuen Zielländer innerhalb von acht Tagen automatisch aktiviert, es sei denn, einzelne Länder oder Produkte wurden zuvor manuell deaktiviert. Diese bleiben in der Liste der eingeschränkten Länder gespeichert und können jederzeit angepasst werden. Seller, die FBA-Export bisher nicht nutzen, sind von der Änderung nicht betroffen.
Amazon übernimmt Versand und Zollabwicklung vollständig. Käufer tragen Versandkosten und anfallende Zölle selbst. Für Seller entstehen keine zusätzlichen Kosten durch die Erweiterung.
Was müssen Seller beachten?
Automatische Aktivierung für bestehende Nutzer: Wer FBA-Export bereits aktiviert hat, bekommt die neuen Zielländer innerhalb von acht Tagen automatisch freigeschaltet. Ausnahme: Länder oder Produkte, die zuvor manuell deaktiviert wurden, bleiben deaktiviert und müssen bei Bedarf aktiv wieder eingeschlossen werden.
Eingeschränkte Länder prüfen und anpassen: Deaktivierte Länder stehen in der Liste der eingeschränkten Länder in den Export-Einstellungen. Da die automatische Aktivierung inzwischen abgeschlossen sein dürfte, sollten Seller jetzt prüfen, in welche Länder sie exportieren, und unerwünschte Märkte gezielt ausschließen.
Keine Zusatzkosten, aber Produkteignung beachten: Für Seller entstehen durch die Erweiterung keine zusätzlichen Gebühren. Versandkosten und Zölle trägt der Käufer. Allerdings sollte geprüft werden, ob alle exportierten Produkte den Vorschriften der neuen Zielmärkte entsprechen, da Amazon zwar die Zollabwicklung übernimmt, die Produktkonformität aber in der Verantwortung des Sellers liegt.