Ab dem 15. Mai 2025 stellt Amazon die FBA-Gebühren für die Kategorien „Bekleidung & Zubehör“ sowie „Rucksäcke & Handtaschen“ um: Die Gebühren berechnen sich künftig ausschließlich nach Paketmaßen und Stückgewicht. Das Volumengewicht wird nicht mehr berücksichtigt. Statt der bisherigen 16 Größenstufen bei Small- und Standard-Paketen werden sieben neue Paketgrößenklassen eingeführt. Für jede Größenklasse gilt ein Grundpreis für die ersten 100 g plus ein Fixbetrag pro weiteren 100 g.
Was müssen Seller beachten?
Versandkosten prüfen & Marge neu kalkulieren: Leichte, aber voluminöse Kleidungsstücke werden künftig günstiger, da der bisherige Aufschlag durch das Volumengewicht entfällt. Umgekehrt können sehr dichte, schwere Artikel teurer werden. Beispiel: Eine Steppjacke mit 750 g Stückgewicht, aber einem Volumengewicht von 4,3 kg (Maße: 39,2 × 27,9 × 19,8 cm) wurde bisher auf Basis des Volumengewichts berechnet und lag daher bei einer Versandgebühr von 5,69 €. Ab dem 15. Mai zählt nur noch das tatsächliche Gewicht das entspricht einer Versandgebühr von 4,22 € (Grundgebühr von 3,73 € sowie 7 Cent pro weitere 100g). Das spart ca. 1,47 € pro Einheit und erhöht die Marge deutlich.
Verpackungsmaße gezielt optimieren: Produkte sollten möglichst effizient verpackt werden, um in eine kleinere Paketgrößenklasse zu fallen und von günstigeren Versandkosten zu profitieren.
Wusstest du schon? Durch Das Mitteleuropa-Programm lässt sich durch die Aktivierung der Lagerung in Polen und Tschechien zusätzlich 26 Cent an Versandgebühr pro Einheit sparen. Dafür wird eine Umsatzsteuer-ID in den beiden Ländern benötigt und die Lagerung muss in den Einstellungen für Versand durch Amazon aktiviert werden.