Amazon hat im Seller Central die Möglichkeit eingeführt, benutzerdefinierte Feiertage zu hinterlegen. Damit werden individuelle Geschäftszeiten abgebildet und die Berechnung der Lieferzeiten realistischer gestaltet. Diese Neuerung verringert den manuellen Aufwand und ist eine Entlastung für Lager und Kundenservice.
Was müssen Seller beachten?
Regionale Feiertage konsequent abbilden: Regionale Feiertage, die bisher nicht automatisch von Amazon berücksichtigt wurden, sollten aktiv über die benutzerdefinierten Feiertage gepflegt werden. So werden Lieferzeiten korrekt berechnet und verspätete Sendungen vermieden. Das reduziert Performance-Risiken ohne operative Mehrarbeit.
Urlaubsmodus durch Feiertage ersetzen: Statt den Urlaubsmodus etwa zwischen den Jahren zu aktivieren und damit Angebote vollständig zu deaktivieren, sollten die betroffenen Tage als Feiertage hinterlegt werden. Produkte bleiben dadurch sichtbar und kaufbar, während Kunden automatisch realistische Liefertermine angezeigt bekommen. Das schützt Umsatzpotenzial und verhindert Ranking-Verluste durch unnötige Angebots-Offlinezeiten.
Feiertage in Versand- und Kapazitätsplanung integrieren: Die gepflegten Feiertagseinstellungen sollten fest in die operative Versand- und Personalplanung eingebunden werden. Durch die frühzeitige Abstimmung von Lagerkapazitäten, Cut-off-Zeiten und Kundenservice-Ressourcen lassen sich Peaks vor und nach Feiertagen gezielt steuern. Das senkt Supportaufkommen, stabilisiert die Lieferperformance und erhöht langfristig die Kundenzufriedenheit.
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