Ab dem 17. April 2026 erhebt Amazon einen Treibstoff- und Logistikzuschlag von 1,5 % auf die Versandgebühren für FBA in mehreren europäischen Ländern. Ab dem 2. Mai 2026 gilt dieser Zuschlag auch für den Multi-Channel-Versand. Dies geschieht, um die gestiegenen Kosten für Kraftstoff und Logistik auszugleichen. Wichtige Analyse-Tools wurden aktualisiert, um die Auswirkungen zu bewerten.
Was müssen Seller beachten?
Margen sofort neu kalkulieren: Der Zuschlag von 1,5 % auf FBA-Versandgebühren gilt bereits ab dem 17. April. Seller sollten ihre Produktmargen umgehend anpassen und dabei die Tools Gewinnanalyse und Einnahmenrechner im Seller Central nutzen, um die tatsächlichen Auswirkungen pro Einheit zu ermitteln.
MCF-Kosten ab Mai einplanen: Für den Multi-Channel-Versand greift der Zuschlag erst ab dem 2. Mai 2026. Wer MCF für externe Kanäle wie den eigenen Onlineshop nutzt, sollte die Versandkosten in den betroffenen Märkten (DE, FR, IT, ES, UK) rechtzeitig in die Preisgestaltung und Kampagnenplanung einbeziehen.
Preisanpassung und Wettbewerbsfähigkeit prüfen: Da der Zuschlag vorübergehend angelegt ist, empfiehlt sich eine differenzierte Reaktion: Wer Preisspielraum hat, kann den Aufschlag weitergeben; in wettbewerbsintensiven Kategorien sollte alternativ geprüft werden, ob eine Optimierung der Produktgröße oder des Gewichts die Versandkosten dauerhaft senken kann.“