Amazon hat den Preisverlauf auf Produktdetailseiten in Deutschland aktiviert. Kunden sehen direkt auf der Detailseite, wie sich der Preis eines Produkts in der Vergangenheit entwickelt hat – ohne externe Tools wie Keepa nutzen zu müssen.
Die Preishistorie basiert auf dem niedrigsten Preis des Featured Offers pro Tag und lässt sich über Zeiträume von 1 Monat, 3 Monaten und 1 Jahr anzeigen. Das Feature ist in die Rufus-KI-Seitenleiste integriert und wird direkt neben dem aktuellen Preis verlinkt.
Für Seller bedeutet das: Preismanipulationen vor Aktionen, also kurzzeitige Preiserhöhungen, um danach mit einem größeren Rabatt zu werben, werden für Kunden sofort sichtbar. Gleichzeitig macht Amazon dauerhaftes aggressives Discounting transparenter und damit Teil der Kaufentscheidung.
Was müssen Seller & Vendoren beachten?
Preiserhöhung vor Aktionen fallen auf: Wer den Preis kurz vor einem Deal-Event anhebt, um einen größeren prozentualen Rabatt darzustellen, hinterlässt im Preisverlauf eine sichtbare Spitze. Kunden können sofort erkennen, dass der Normalpreis künstlich angehoben wurde. Amazon hat 2026 bereits die Regeln zu Referenzpreisen und Featured Offers verschärft, der Preisverlauf verstärkt diesen Druck nun
Einfluss auf die Conversion Rate: Ist das gerade wirklich ein guter Preis? War das Produkt letzte Woche schon günstiger? Diese Fragen kann jeder Kunde jetzt direkt auf der Produktdetailseite beantworten, weil Fake-Deals dadurch leichter erkennbar sind. Wird ein vermeintlicher Rabatt als künstlich entlarvt, wirkt sich das negativ auf die Kaufentscheidung aus.
Mehr zu Rufus erfahren: Du möchtest tiefer einsteigen, wie Amazons KI-Assistent Rufus Kaufentscheidungen beeinflusst? In unserer Blogreihe Rufus verstehen erklären wir die Hintergründe und mit unserem Rufus Check siehst du, wie gut deine Produkte für Rufus optimiert sind.
