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Amazon stellt FBA Vorbereitungs- und Etikettierservice ein

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Logistik & Versand

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Ab dem 1. Juli 2026 stellt Amazon seinen Vorbereitungs- und Etikettierservice für den europäischen Markt ein. Diese Änderung betrifft alle Sendungen, die mit Versand durch Amazon innerhalb Europas abgewickelt werden. Auch Lagerbestände, die über Amazon Global Logistics und Multi-Channel-Versand verwaltet werden, sind betroffen. Händler müssen künftig selbst oder durch Dritte die Etikettierung und Vorbereitung der Waren sicherstellen. Dies erfordert eine Anpassung der Logistikprozesse und möglicherweise zusätzliche Ressourcen für die Durchführung dieser Aufgaben.

Was müssen Seller beachten?

  • Etikettierungsprozess intern oder extern aufbauen: Da Amazon die Etikettierung ab Juli nicht mehr übernimmt, müssen Seller rechtzeitig einen eigenen Prozess etablieren – entweder im eigenen Lager oder über einen 3PL-Dienstleister. Wer bisher stark auf den Service gesetzt hat, sollte spätestens im Mai mit der Umstellung beginnen, um Lieferengpässe zu vermeiden.

  • AGL- und MCF-Sendungen gesondert prüfen: Die Einstellung betrifft ausdrücklich auch Amazon Global Logistics und Multi-Channel-Versand. Seller, die internationale Lieferketten über AGL abwickeln oder MCF für externe Vertriebskanäle nutzen, sollten ihre gesamten Einlieferungsprozesse überprüfen und Etikettierungsanforderungen je Zielmarkt dokumentieren.

  • Kosten für Vorbereitung neu kalkulieren: Der bisherige Service hatte seinen Preis – aber auch externe Vorbereitung kostet. Es empfiehlt sich, Angebote von Fulfillment-Dienstleistern einzuholen und die zusätzlichen Kosten in die FBA-Margenkalkulation einzubeziehen, bevor neue Produkte oder Sortimente für Europa geplant werden.

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