Ab dem 1. Oktober 2025 führt Amazon in Deutschland, UK, Frankreich, Italien, Spanien, Polen, den Niederlanden, Schweden, Belgien und Irland 11 neue Gebührenkategorien ein und aktualisiert bestehende. In einigen Ländern werden Kategorien zusammengeführt oder geteilt, betroffene Produkte werden automatisch neu zugeordnet. Die Gebührensätze selbst ändern sich nicht, doch die tatsächlichen Kosten pro Produkt können sich durch die Anpassung der Kategorien verschieben. Ziel ist eine genauere Zuordnung von ASINs für mehr Transparenz in der Gebührenstruktur.
Was müssen Seller beachten?
Frühzeitige Prüfung deiner Top-ASINs: Identifiziere bis spätestens Ende August 2025 deine umsatzstarken Produkte und vergleiche deren aktuelle und potenziell neue Kategorien. Prüfe, ob sich daraus ab dem 1. Oktober Gebührenveränderungen ergeben und setze ggf. Sortimentscontrolling und Preisanpassungen um.
Tool-gestützte Überwachung etablieren: Nutze Amazon-Tools wie die „Gebührenübersicht“ und Insights zur ASIN-Kategorisierung. So lässt sich schnell auf Margenverschiebungen reagieren und langfristig die Profitabilität sichern.
Produktportfolio optimieren: Nutze die neue Kategorienstruktur, um Dein Sortiment besser zu positionieren. Prüfe, ob zusätzliche Produkte in profitablere Kategorien aufgenommen werden können, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen.
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