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XRechnung für Deutschland ab 2025

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Amazon führt ab dem 15. Dezember 2025 in Deutschland automatisch das elektronische Rechnungsformat XRechnung für inländische B2B-Transaktionen ein — zwei Jahre vor der gesetzlichen Pflicht ab dem 1. Januar 2027. XRechnungen werden ausschließlich für Amazon-Business-Kunden erstellt, die dieses Format aktiv in ihren Kontoeinstellungen gewählt haben. Rechnungsfähige Angebote werden dadurch besser sichtbar, da viele Geschäftskunden gezielt danach filtern.

Was müssen Seller beachten?

  • Rechnungsfähigkeit gezielt absichern: Aktiviere den Umsatzsteuer-Berechnungsservice rechtzeitig, um ab dem 15. Dezember 2025 automatisch XRechnungen auszustellen. Dadurch erhält Dein Angebot ein Rechnungs-Badge, nach dem viele Amazon-Business-Kunden aktiv filtern. Ohne XRechnung sinkt die Sichtbarkeit im B2B-Segment deutlich, was sich unmittelbar auf Conversion Rate und Umsatz auswirkt.

  • Nettopreise für Amazon-Business-Kunden nutzen: Ein zentraler Vorteil des Umsatzsteuer-Berechnungsservice ist die automatische Anzeige von Nettopreisen für Amazon-Business-Kunden. Geschäftskunden vergleichen Angebote primär netto, nicht brutto. Durch die Aktivierung werden korrekte Preisvergleiche sowie höhere Buy-Box-Chancen im B2B-Umfeld gesichert und strukturelle Sichtbarkeitsnachteile vermieden.

  • Steuerprozesse strategisch trennen: Amazon erstellt ausschließlich Umsatzsteuer-Rechnungen. Themen wie OSS, USt-Voranmeldungen, Intrastat oder Multichannel-Reporting verbleiben vollständig in deiner Verantwortung. Bei wachsendem B2B- oder EU-Geschäft sollten frühzeitig externe VAT-Tools und klar definierte Steuerprozesse etabliert werden, um Skalierungsrisiken bis 2027 zu vermeiden.

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