Amazon hat den Zugang zu Premium A+ Content ab sofort für alle Brand-Registered-Seller geöffnet. Die erweiterten A+-Module waren bislang an Qualifikationsanforderungen und interne Freigaben gebunden; registrierte Marken können die Premium-Elemente nun direkt für ihre Produktdetailseiten nutzen.
Betroffen sind Seller mit aktiver Amazon Brand Registry. Für Marken entsteht vor Traffic-Spitzen wie dem Prime-Day-Umfeld die Chance, Listings mit größeren Medienflächen, Vergleichsmodulen und interaktiveren Inhalten aufzuwerten. Die wichtigste Konsequenz: Content-Optimierung wird kurzfristig stärker conversionrelevant, weil mehr Wettbewerber hochwertige A+-Layouts einsetzen können.
Was müssen Seller beachten?
Premium-Module priorisieren: Marken sollten zuerst Topseller, Prime-Day-Kandidaten und ASINs mit hoher Werbeauslastung überarbeiten. Premium A+ Content lohnt besonders dort, wo zusätzliche Medienflächen Produktvorteile erklären, Einwände reduzieren und die Conversion Rate messbar heben können.
Content-Roadmap beschleunigen: Bestehende Standard-A+-Inhalte sollten in Premium-Layouts überführt und mit Vergleichstabellen, hochwertigen Bildern und klaren Nutzenargumenten ergänzt werden. Plane pro Prioritäts-ASIN feste Freigabe- und Review-Zeiten ein, damit Updates vor Traffic-Spitzen live sind.
Performance sauber messen: Vor der Umstellung sollten Sessions, Conversion Rate, Warenkorbquote und Retourengründe dokumentiert werden. Nach 14 bis 30 Tagen lässt sich prüfen, ob Premium A+ Content die Conversion Rate über höhere Abschlussraten verbessert.
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